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News Aktuell - Wirtschaft   24.11.2008
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Erklärung von BDI-Präsident Jürgen R. Thumann und den BDI-Vizepräsidenten 
Berlin (ots) - Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die
Realwirtschaft müssen minimiert werden. Wirtschaft und Politik müssen
auf Sicht fahren und kurzfristig agieren. Jeder richtige Schritt
verkürzt die Krise, zusätzliche Belastungen der Realwirtschaft müssen
vermieden werden. BDI-Präsident Jürgen R. Thumann und die
BDI-Vizepräsidenten halten drei Maßnahmen für zentral:

Mehr Netto vom Brutto.
Die leistenden Menschen brauchen mehr Netto vom Brutto. Mehr Netto
vergrößert schnell und spürbar die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.
Ein zu steiler Progressionsverlauf und vor allem die kalte
Progression markieren dringenden Entlastungsbedarf. Die
Lohnzusatzkosten dürfen nicht weiter steigen.

Kreditversorgung der Realwirtschaft sichern.
Der BDI appelliert an die Banken, die Unternehmen weiter mit kurz-,
mittel- und langfristigen Kreditmitteln zu versorgen. Die Liquidität
welche der Staat den Banken derzeit garantiert, muss der
Realwirtschaft, insbesondere dem Mittelstand zur Finanzierung zur
Verfügung stehen. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, weiter zu
investieren, zu wachsen und Beschäftigung zu sichern und aufzubauen.

Investitionen verstärken.
Der BDI verlangt von der Politik, öffentliche Investitionen zügig
umzusetzen, Investitionshindernisse zu beseitigen und die
Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern.
Investitionen in eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur und
Energienetze und -effizienz entfalten einen wichtigen konjunkturellen
Effekt. Sie leisten einen dauerhaften Wachstumsimpuls und sind
Voraussetzung für ein weiterhin hohes Beschäftigungsniveau.

Quelle: BDI Bundesverband der Dt. Industrie 
 
 
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