Offener Brief
 In einem Offenen Brief hat sich die Angermünder Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau an BWG- Geschäftsführer Matthias Mengdehl und Bürgermeister Wolfgang Krakow gewandt. Darin spricht Vereinsvorsitzende Birgit Kühr von Zwangsversteigerungen bei der ehemaligen Bau- und Wohnungsgesellschaft, von nicht eingehaltenen Versprechungen und der Gier nach Profit seitens des Vorstands. Kühr fordert Abgeordnete und Bürgermeister auf, die Konsequenzen für ihr Entscheidung zu ziehen. BWG- Geschäftsführer Mengdehl hat sich inzwischen im Äußersten gegen diese Darstellung verwahrt. Schriftlich stellte er klar, dass Versprechen wie Fernwärmeverträge zu weit günstigeren Konditionen gehalten wurden, er noch keinen Mieter ins Unglück gestürzt habe und zwei Häuser über eine ordentliche und freiwillige Versteigerung veräußert wurden. Ein neuer Eigentümer ist den Mietern noch nicht bekannt. Vor einer Woche bekamen die Bewohner der Prenzlauer Straße 24 bis 29 als Zahlungsempfänger die Rechtsanwälte Bergsdorf mitgeteilt mit dem Verwendungszweck „Zwangsverwaltung BWG“. Die Ferienwohnung in dem veräußerten Block Prenzlauer Straße wurde in dieser Woche leer geräumt. Birgit Kühr hat inzwischen den Offenen Brief der Bürgergemeinschaft widerrufen. Trotzdem wolle man wissen, wann endlich die Bürgschaften bezahlt werden und wer der neue Besitzer der versteigerten Häuser ist.
Quelle: tval |